Aktuelle Projekte

 

Kolonialismus – Körper, Kunst und Kultur

Dekoloniale Perspektiven in Berliner Museen

Das Thema Kolonialismus ist im Museum allgegenwärtig. Doch was bedeuten Kolonialgeschichte, Postkolonialismus und Dekolonisierung für das Museum und wie können wir Formate und Fragestellungen entwickeln, die an die Lebenswelt von Berliner Schüler*innen anknüpfen? Dieser Frage widmet sich eine ganze Qualifizierungsreihe für Multiplikator*innen im Kontext des Globalen Lernens und der politischen Bildung im Museum. Teilnehmer*innen können hier ihre Kompetenzen im Konzipieren von Workshops zum Thema Kolonialismus ausbauen und neue Methodenkompetenzen auf der Schnittstelle zwischen kultureller und politischer Bildung erwerben.

Die Qualifizierungsreihe 2022 wird vom EPIZ – Zentrum für Globales Lernen in Berlin koordiniert. Durchgeführt wird mit unseren Kooperationspartnern COMPA e.V. – einem Verein bolivianischer Künstler*innen – und den Staatlichen Museen zu Berlin. In dieser Reihe erkunden die Teilnehmer*innen verschiedene Perspektiven des Globalen Lernens und der politischen Bildung im Museum. Sie beschäftigen sich mit Objekten und Digitalisaten und beziehen Provenienzen in ihre Überlegungen mit ein. Sie probieren neue Ansätze, Formate und Methoden aus. Ganz praktisch lernen sie, unterschiedliche Bildungsformate zum Thema Kolonialismus zu gestalten.

Berliner Schüler*innen der Sekundarstufe I und II können dann angeleitet von Multiplikator*innen der Qualifizierungsreihe anhand von Museumsobjekten die Geschichte des Kolonialismus und seine Auswirkungen auf die Gegenwart in Berlin erkunden. Dabei erforschen sie, welche kolonialen Bilder sie heute noch umgeben. Ein weiteres Angebot für Schüler*innen und Lehrer*innen wird mit digitalen Formaten im WeltRaum Berlin im Berlin Global Village des EPIZ e.V. realisiert.

Wenn Sie mehr über unsere Qualifizierungsreihe und den Projekttagen zu „Kolonialismus- Körper- Kunst Kultur“ erfahren möchten, nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf:

Mauricio Pereyra (EPIZ e.V.) pereyra@epiz-berlin.de

Birgit Brenner (EPIZ e.V.) brenner@epiz-berlin.de

Staatliche Museen zu Berlin:

https://www.smb.museum/bildung-vermittlung/schulen-kindertagesstaetten/detailansicht-angebote-fuer-schulen-kindertageseinrichtungen/kolonialismus-koerper-kunst-und-kultur/

 

Wir bedanken uns für die Unterstützung der Berliner Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie.

 

Globales Lernen für die berufliche Bildung

WerkstattN Seit Ende der 1990er Jahre arbeitet EPIZ zum Schwerpunkt „Globales Lernen für berufsbildende Schulen“. Das Projekt „Berufsschule Global“ hat zum Ziel, Lehrkräfte und Multiplikator*innen bei der Umsetzung Globalen Lernens zu unterstützen und so Globales Lernen weiter in der beruflichen Bildung zu verankern. Dazu bieten wir:

  • Fachlich passgenaue Unterrichtsmaterialien für verschiedene Ausbildungsberufe (Reihe BERUFE GLOBAL G+),
  • bundesweite Fortbildungen für Lehrkräfte und Referent*innen,
  • Beratung von Lehrkräften, die Globales Lernen umsetzen wollen, und bei Schulentwicklungsprozessen,
  • Veranstaltungen für Berufsschüler*innen,
  • bundesweite Mitarbeit in Gremien und Netzwerken.

Falls Sie Interesse haben, mit uns zu kooperieren, Fortbildungen oder Workshops für Berufschüler*innen in Anspruch zu nehmen, oder inhaltliche Anregungen haben, freuen wir uns auf Ihre Nachricht! Das Projekt wird mit Unterstützung von Brot für die Welt/Evangelischer Entwicklungsdienst sowie ENGAGEMENT GLOBAL im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung durchgeführt.

BMZ


Faire Schule

Die Faire Schule ist ein Schulentwicklungsprogramm des EPIZ. Im aktuell laufenden Projekten haben wir erneut die Möglichkeit, Schulen auf dem Weg zur Auszeichnung zur Fairen Schule oder allgemein bei der Integration des Globalen Lernens in Schulprofil zu beraten und zu begleiten. Dafür steht eine große Palette an Unterstützungsangeboten bereit. Ein aktueller Schwerpunkt liegt auf dem Thema globale Gerechtigkeit: Wir entwickeln rund um diesen Themenkomplex Workshopkonzepte für Grundschulen und weiterführende Schulen. Mit einer Fachtagung und einem Schüler*innen-Kongress werden wir Raum zu Diskussion und vertiefter Auseinandersetzung mit Fragen des Globalen Lernens geben. Mehr Informationen zur Fairen Schule gibt es auf der Website der Fairen Schule unter www.faire-schule.eu. Gefördert von ENGAGEMENT GLOBAL im Auftrag des  und aus Mitteln des Kirchlichen Entwicklungsdienstes durch Brot für die Welt-Evangelischer Entwicklungsdienst.

BMZ


 

Länderinitiative Berlin zur Umsetzung der globalen Nachhaltigkeitsziele im Bildungsbereich

Ziel des Projekts ist, das übergreifende Thema Nachhaltige Entwicklung/Lernen in globalen Zusammenhängen und den Orientierungsrahmen für den Lernbereich Globale Entwicklung weiter im Berliner Bildungssystem zu implementieren.

Es wird auf unterschiedlichen Ebenen des Berliner Bildungssystems angesetzt: von der modellhaften Arbeit in einzelnen Schulen, über Fortbildung für Lehrkräfte und Integration in die regelhafte Ausbildung der Lehrkräfte (2. Phase der Lehrkräftebildung).

Eine Kooperation der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie mit EPIZ, LISUM und den Schulpraktischen Seminaren Mahrzahn-Hellersdorf. Gefördert von ENGAGEMENT GLOBAL im Auftrag des

BMZ

 

 

 


 

FAIR FÜR SPECIAL OLYMPICS

Das Projekt Fair für Special Olympics der Fairen Schule ist gestartet. Wir setzen in den nächsten Jahren einen Schwerpunkt im Themenfeld Inklusion. Niemanden zurücklassen, Begegnungen ermöglichen, die Rechte aller stärken ist unsere Devise.

Ein Türöffner, um Inklusion zu stärken, ist der Sport. Im Sommer 2023 findet mit den Special Olympics World Games die größte inklusive Sportveranstaltung weltweit in Berlin statt. Bis dahin können wir mit vielen Schulprojekten die Welt vor unserer Haustür inklusiver machen. Auch mit Fair für Special Olympics, erste Informationen dazu finden Sie hier.

Gefördert von:

I-YES – Inclusive Youth Engagement for Sustainability – Tools for Youth Leaders in Non-formal Youth Education

(english version below)

Junge Menschen auch außerhalb der Schule dabei zu unterstützen, kritisch denkende Weltbürger*innen zu werden – das ist das Ziel von I-YES.

Gemeinsam erarbeiten wir uns das Konzept Global Citizenship Education und nutzen es, um außerschulischen Bildungsakteur*innen Methoden und Werkzeuge an die Hand zu geben, die sie in ihrer Arbeit mit jungen Menschen zu den Themen der Klimagerechtigkeit und Nachhaltigkeit einsetzen können.

Durch den Ansatz der Global Citizenship Education (GCED) wird es Jugendarbeiter*innen gelingen, junge Menschen mit verschiedenen sozialen Hintergründen anzusprechen und miteinzubeziehen. Ziel ist es, auf lange Sicht einen Wandel zu erreichen, indem mehr junge Menschen über die Themen globaler Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit aufmerksam gemacht und zum kritischen Denken angeregt werden. Sie lernen, sich als „Global Citizens“ zu verstehen und entsprechend zu handeln.

Das EPIZ kooperiert mit vier europäischen Partnern aus Deutschland (EUFRAK), Rumänien (EuroEd), Frankreich (Roudel) und Tschechien (INEX) , die allesamt in der außerschulischen Jugendarbeit in verschiedenen Handlungsfeldern tätig sind und ein breites Feld an Kompetenz mitbringen.

Am Ende des Projektes haben wir nicht nur das Konzept GCED kennengelernt, sondern auch gemeinsam eine Online-Plattform mit Materialien und Infos entwickelt und veröffentlicht. Außerdem gibt es neben den Projekttreffen (online und in Präsenz) Multipier-Events, um das Projekt und die Plattform bekannt zu machen und ihre Nutzung in der außerschulischen Jugendarbeit anzuregen.

Das Projekt startete im Februar 2022 und endet voraussichtlich Ende Januar 2024.

I-YES Logo

Co-funded by the Erasmus+ Programme of the European Union

 

I-YES – Inclusive Youth Engagement for Sustainability – Tools for Youth Leaders in Non-formal Youth Education

The overall goal of I-YES is to address young people outside of formal school settings and to foster their development as critically thinking global citizens.

Together with our project partners, we will become familiar with the concept of Global Citizenship Education and utilize it to provide actors in non-formal education with methods and tools for their work with young people on the topics of climate justice and sustainability.

The Global Citizenship Education (GCED) approach enables youth workers to address young people from diverse social backgrounds and encourage them to become involved in global issues. The project goal is to achieve long-term change by raising awareness and fostering critical thinking about the issues of global justice and sustainability among a greater number of young people, who will learn to see themselves as “global citizens” and to take action.

In the project, EPIZ cooperates with four European partners from Germany (EUFRAK), Romania (EuroEd), France (Roudel), and the Czech Republic (INEX), all of whom are active in various fields of extracurricular youth work and equipped with a wide range of competencies.

By the end of the project, we will have jointly developed and published an online platform with materials and relevant information on the basis of the GCED concept. In addition to the project meetings (online and in person), there will also be events to spread the news about the project and the platform and to make the platform available to multipliers in the field on non-formal youth education.

The project started in February 2022 and is expected to end in late January 2024.