Globales Lernen für die berufliche Bildung

 

WerkstattN

 

 

 

 

Seit Ende der 1990er Jahre arbeitet EPIZ zum Schwerpunkt „Globales Lernen für berufsbildende Schulen“. Das Projekt „Anders Wirtschaften“ hat zum Ziel, Multiplikator_innen bei der Umsetzung Globalen Lernens zu unterstützen und so Globales Lernen weiter in der beruflichen Bildung zu verankern. Dazu bieten wir:

  • Fachlich passgenaue Unterrichtsmaterialien für verschiedene Ausbildungsberufe (Reihe BERUFE GLOBAL G+),
  • bundesweite Fortbildungen für Lehrkräfte und Referent_innen zur Arbeit mit den Unterrichtsmaterialien,
  • Beratung bei Schulentwicklungsprozessen,
  • Veranstaltungen für Auszubildende mit Referent_innen,
  • bundesweite Mitarbeit in Gremien und Netzwerken.

Falls Sie Interesse haben, als Kooperationspartner in diesem Projekt mitzuwirken, Fortbildungen in Anspruch zu nehmen oder inhaltliche Anregungen haben, freuen wir uns auf Ihre Nachricht!

Das Projekt wird mit Unterstützung von Brot für die Welt/Evangelischer Entwicklungsdienst sowie ENGAGEMENT GLOBAL im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung durchgeführt.

BMZ

 

 

 

 

Korn-Scout

Vom Getreidekorn und seinen vielfältigen Nutzern – Korn-Kompetenzen für Nachhaltigkeit im Lebensmittelhandwerk stärken

Lupe

Das Verbundprojekt KORN-SCOUT hat das Ziel, die Kompetenzorientierung zu nachhaltigem Handeln im Berufsalltag der „Korn-handhabenden” Berufe Müller*in, Bäcker*in, Konditor*in und Brauer*in/Mälzer*in sowie angrenzender Berufe im Bereich der beruflichen Bildung zu fördern.

Besonderes Augenmerk liegt darauf, die Kommunikation zu Nachhaltigkeit zwischen den einzelnen Akteuren entlang der Wertschöpfungskette in einen Korn-Kompetenzaufbau münden zu lassen, so dass die Akteure den Wandel in Richtung Nachhaltigkeit vorantreiben und damit als Change Agents wirken. Dafür werden im Projekt von den Verbundpartnern zusammen mit den Praxispartnern diverse, innovative Lehr-Lern Materialien für zukünftige “Korn-Scouts” entwickelt und auf ihre Wirksamkeit getestet.

Die zentralen Zielsetzungen beschränken sich dabei nicht auf den wissenschaftlichen Erkenntniszuwachs, sondern sie beziehen sich auf die Verbesserung der beruflichen Aus- (und ggf. Weiter-)bildung, also auf die Wirkung des Erkenntniszuwachses in der beruflichen Bildung im Kontext der Getreideverarbeitung entlang der Wertschöpfungskette. Die im Projekt entwickelten Bildungsmaterialien werden als Open Educational Resources zur Verfügung gestellt.

Projektlaufzeit: 05/2018 – 04/2021

Fördergeber: gefördert vom Bundesinstitut für Berufliche Bildung (BIBB) im Rahmen der Bekanntmachung Berufsbildung für nachhaltige Entwicklung 2015-2019 (BBNE 2015-2019) aus Mitteln des BMBF.

Projektpartner:

TU Berlin, Wuppertal Institut, Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung

 

Faire Schule

Die Faire Schule ist ein Schulentwicklungsprogramm des EPIZ. Im aktuell laufenden Projekten haben wir erneut die Möglichkeit, Schulen auf dem Weg zur Auszeichnung zur Fairen Schule oder allgemein bei der Integration des Globalen Lernens in Schulprofil zu beraten und zu begleiten. Dafür steht eine große Palette an Unterstützungsangeboten bereit. Ein aktueller Schwerpunkt liegt auf dem Thema globale Gerechtigkeit: Wir entwickeln rund um diesen Themenkomplex Workshopkonzepte für Grundschulen und weiterführende Schulen. Mit einer Fachtagung und einem Schüler*innen-Kongress werden wir Raum zu Diskussion und vertiefter Auseinandersetzung mit Fragen des Globalen Lernens geben. Mehr Informationen zur Fairen Schule gibt es auf der Website der Fairen Schule unter www.faire-schule.eu.

Gefördert von ENGAGEMENT GLOBAL im Auftrag des

BMZ

und aus Mitteln des Kirchlichen Entwicklungsdienstes durch Brot für die Welt-Evangelischer Entwicklungsdienst.

Länderinitiative Berlin zur Umsetzung der globalen Nachhaltigkeitsziele im Bildungsbereich

Ziel des Projekts ist, das übergreifende Thema Nachhaltige Entwicklung/Lernen in globalen Zusammenhängen und den Orientierungsrahmen für den Lernbereich Globale Entwicklung weiter im Berliner Bildungssystem zu implementieren. Es wird auf unterschiedlichen Ebenen des Berliner Bildungssystems angesetzt: von der modellhaften Arbeit in einzelnen Schulen, über Fortbildung für Lehrkräfte und Integration in die regelhafte Ausbildung der Lehrkräfte (2. Phase der Lehrkräftebildung). Eine Kooperation der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie mit EPIZ, LISUM und den Schulpraktischen Seminaren Mahrzahn-Hellersdorf.

Gefördert von ENGAGEMENT GLOBAL im Auftrag des

BMZ

 

 

 

The Winner Takes it all?! Ökonomische Alphabetisierung zum Thema soziale Ungleichheit

Die 42 reichsten Menschen der Welt besitzen so viel wie die ärmere Hälfte der Weltbevölkerung – knapp 4 Milliarden Menschen. Und wie ist es in Deutschland? Auch hier nimmt Ungleichheit zu – in vielen Städten wird Wohnraum zunehmend zu einem Luxus, den sich nur noch Reiche leisten können.

In dem Bildungsprojekt „The Winner Takes It All?“ werden Methoden zum Thema soziale Ungleichheit entwickelt, die sich für die Bildungsarbeit im Rahmen von Freiwilligendiensten, freier Jugendbildungsarbeit und Schulbildung eignen. Der Fokus liegt dabei auf Methoden, die die Teilnehmer* innen aktivieren. Themen sind unter anderem die kolonialen Wurzeln globaler Ungleichheit, die Rolle der kapitalistischen Produktion in der Schaffung und Verteilung von Wohlstand und die Konsequenzen von Ungleichheit für Gesellschaften. Zudem werden gemeinsam Ideen entwickelt, wie Ungleichheit verringert werden kann. Im Sommer 2019 erscheint das Bildungsmaterial online und als Druckversion.

In der ersten Jahreshälfte 2019 werden vier Fortbildungen zu dem Konzept angeboten:

– am 5.-6. März in Berlin

– am 26.–27. März in Karlsruhe

– am 28.–29. Mai in Rastede (Niedersachsen)

– am 14.–16. Juni in Ammersbek (bei Hamburg)

Bei Interesse an den Fortbildungen oder Fragen zum Projekt, wenden Sie sich bitte an Projektreferenten Christoph Ernst.

“The  Winner Takes it all?!” ist ein Kooperationsprojekt zwischen EPIZ, AWO International, der AWO-Jugend und und Brot für die Welt.

        

Es wird zudem unterstützt von ENGAGEMENT GLOBAL im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung.