EPIZ - Entwicklungspolitisches Bildungs- und Informationszentrum e.V.

DVD Oury Jalloh

In seinem semidokumentarischen Film greift der junge Regisseur Simon Paetau die prekäre Lebenssituation von AsylbewerberInnen in der BRD auf und gewann 2008 den Deutschen Menschenrechts-Filmpreis in der Kategorie “Amateur”.

Aktualität
Er erzählt den diskriminierenden Lebensalltag von Oury Jalloh, einem Asylbewerber aus dem Bürgerkriegsland Sierra Leone, der 2005 unter bis heute ungeklärten Umständen in einer Polizeizelle in Dessau verbrannte. Vor wenigen Wochen hob der Bundesgerichtshof ein erstes Urteil in diesem Fall auf und ordnete an, den Prozess neu aufzurollen.

Der Film zeigt am Beispiel Oury Jalloh die Lebensbedingungen von Flüchtlingen, die alltägliche Ausgrenzung, die Einschränkungen der Bewegungsfreiheit. Das junge unabhängige Filmteam arbeitete mit Oury Jallohs engsten Freunden. Gemeinsam wollen sie mit dem Film zeigen, wie wichtig es ist, sich für seine Rechte einzusetzen!

Zielgruppe
Der dreißig minütige Kurzfilm "Oury Jalloh" sich für den Unterricht an Allgemeinbildenden Schulen ab Klasse 10, für Berufsbildende Schulen sowie für die Jugend- und Erwachsenenbildung. Die zum Film entwickelte Bildungsbroschüre “Flucht und Asyl” kombiniert Hintergrundinformationen mit didaktischen Beispielen für die Bildungsarbeit.

Bestellen
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Das EPIZ Berlin bietet auch Workshops und Projekttage zum Thema an.
Ansprechpartnerin: Anne-Kathrin Bruch
030 / 692 64 19
bruch[at]epiz-berlin.de